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Film Biologielaborant/IN (Quick Time; 9,4MB)
Weitere Informationen zu der Berufsbildungskommission finden Sie auf www.bako.ethz.ch

Hinweis: Schnupperlehren sind an der ETH in allen Berufen nur bedingt möglich. Besuchen Sie unsere Informationsveranstaltungen um mehr über die Berufe und die ETH als Ausbildungsbetrieb zu erfahren.
Biologie ist die Wissenschaft von der belebten Natur und den Gesetzmässigkeiten im Ablauf des Lebens von Kleinstlebewesen, Pflanze, Tier und Mensch. Bei Lebensvorgängen spielen biochemische Abläufe eine wichtige Rolle. Die Biologielaboranten sind Mitarbeiter von Biologen, Agronomen, Biochemikern oder Medizinern. Nach Anleitung führen Biologielaboranten selbständig Versuche durch. Obwohl für die Untersuchungen gleiche Arbeitsmethoden (z.B. biochemische, zellbiologische, molekularbiologische, mikrobiologische) eingesetzt werden, gibt es in der praktischen Ausbildung verschiedene Schwerpunkte, je nachdem mit welchen Organismen (Kulturpflanzen, Säugetiere, Menschen) hauptsächlich gearbeitet wird. Die Arbeiten des Biologielaboranten sind je nach Forschungsgebiet unterschiedlich. Sie messen die Auswirkungen auf den Testorganismus mit mikroskopischen und makroskopischen Methoden, registrieren mit hochempfindlichen Messgeräten Stoffwechselveränderungen (z.B. im Zellsaft oder im Blut). Andere isolieren und reinigen Stoffe aus biologischem Material und wenden zu Untersuchungen von Proben auch molekularbiologische und gentechnische Methoden an.

Im pharmabiologischen Labor sind Biologielaboranten zum Beispiel bei der Erforschung und Entwicklung sowie bei der Prüfung von künftigen Heilmitteln für Mensch und Tier tätig. Bei den Versuchen mit Tieren halten sie sich an die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes. Zusätzlich zu den Tierversuchen befassen sie sich auch mit Alternativmethoden (z.B. isoliertes Organ, Zellkulturen). Sie sind an der Qualitätssicherung von Produkten beteiligt oder helfen in der Nahrungsmittelindustrie mit bei der Ausarbeitung von Kontroll- und neuen Produktionsverfahren.
![]() pharmabiologisches Labor |
![]() agrobiologisches Labor |
In den agrobiologischen Labors werden beispielsweise Lösungen zu den Problemen des Kulturpflanzenanbaus und Pflanzenschutzes erforscht. Die Laboranten kultivieren ihre Versuchsorganismen (Insekten, Milben, Bakterien, Pilze, Kulturpflanzen und Unkräuter). Sie prüfen die Auswirkungen neuer Substanzen an Schädlingen und Nützlingen und untersuchen, wie sich Präparate in der Pflanze und in der Umwelt verhalten.
Dauer der Grundbildung: 3 Jahre
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Die Fachbildung erweitert und vertieft die Grundbildung durch Einbezug einer Auswahl von Arbeitsmethoden aus den Fachgebieten des Lehrbetriebes. |
An der ETH arbeiten die Lernenden an verschiedenen Forschungsprojekten mit. |
Die Fachbildung erweitert und vertieft die Grundbildung durch Einbezug
einer Auswahl von Arbeitsmethoden aus den Fachgebieten des
Lehrbetriebes.
An der ETH arbeiten die Lernenden an verschiedenen Forschungsprojekten mit.
Besuch der Berufsfachschule während 1 1/2 Tagen pro Woche. Teilprüfung der Grundlagenfächer gegen Ende des 2. Lehrjahres.
Grundlagen der Biologie, Angewandte Biologie, Biochemie und Molekularbiologie, Chemie, Fachrechnen, Informatik, Englisch, Deutsch, Geschäftskunde, Staats- und Wirtschaftskunde, Turnen
Aufstieg in übergeordnete Funktionen (z.B. Cheflaborant/in). Weiterbildung: dipl. Biologielaborant/in (höhere Fachprüfung). Ausbildung an Fachhochschulen als Chemiker/in FH, Biotechnologe/in FH, Agro-Ingenieur/in FH oder Lebensmitteltechnologe/in FH.
Hinweis: Schnupperlehren sind an der ETH in allen Berufen nur bedingt möglich. Besuchen Sie unsere Informationsveranstaltungen um mehr über die Berufe und die ETH als Ausbildungsbetrieb zu erfahren.
Film Biologielaborant/IN (Quicktime)
Film Biologielaborant/IN (avi)
Externer Link: Film der Berufsberatung "Laborant/IN EFZ; Richtung Biologie und Chemie"
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