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Film Chemielaborant/IN (Quick Time; 8,7MB)
Weitere Informationen zu der Berufsbildungskommission finden Sie auf www.bbk.ethz.ch
(keine Lehre an der ETH Zürich möglich)

Der
Laborist ist meist in einem Laboratorium der Chemischen Industrie oder
in einem Forschungslabor tätig, wo er bei Experimenten und
Untersuchungen praktisch mithilft und Arbeiten unterschiedlichster Art
ausführt. Nach genauen Angaben baut er aus einzelnen Glasteilen ganze
Apparaturen für bestimmte Versuche und Reaktionen zusammen. Er stellt
benötigte Materialien und Chemikalien bereit, misst und wägt exakte
Mengen ab, vermischt verschiedene Substanzen miteinander oder trennt
feste Stoffe von Flüssigkeiten. Er prüft Eigenschaften von Produkten
und stellt häufig gebrauchte Lösungen her. Er führt nach Vorschrift
oder unter Anleitung Einzel- und Reihenversuche durch, beobachtet und
kontrolliert einzelne Vorgänge und hält die dabei festgestellten
Ergebnisse in einem Protokoll fest. Der Laborist arbeitet mit
Destillationsapparaten, Zentrifugen, Verdampfern und Druckgefässen,
aber auch mit elektronischen Präzisionswaagen und computergesteuerten
Geräten. Ausserdem sorgt er für die Sauberhaltung der Laborräume sowie
für die Reinigung der gebrauchten Glasgefässe, wobei ihm Spülautomaten
und Trockenschränke die Arbeit erleichtern helfen.
Dauer der Ausbildung: 2 Jahre
(keine Ausbildung an der ETH möglich)
Grundausbildung:
1. Allgemeine Arbeiten, Arbeitsverhalten
2. Präparative und analytische Arbeiten
3. Einsatz von computerunterstützten Methoden
Fachausbildung:
Die Fachausbildung erweitert und vertieft die Grundausbildung durch Einbezug einer möglichst vielfältigen Auswahl von Arbeitsmethoden aus einem Fachbereich des Lehrbetriebs.
Theoretische Ausbildung: Besuch der Berufsschule während 1 1/2 Tage im ersten und 1 Tag im zweiten Lehrjahr
Fächer:
Stoffkunde, Methoden- und Materialkunde, Sicherheit und Umweltschutz, Rechnen, Deutsch, Geschäftskunde, Staats- und Wirtschaftskunde, Turnen
Abschlussprüfung: Praktisch
Eine Aufgabe soll aus mindestens zwei voneinander unabhängigen Arbeiten bestehen.
Berufskenntnisse:
Wer die Prüfung bestanden hat, erhält das eidgenössische Fähigkeitszeugnis mit der geschützten Berufsbezeichnung "Gelernter Laborist"/"Gelernte Laboristin".
Weiterbildung: In einer zweijährigen Zusatzlehre kann sich der Laborist zum Chemielaboranten weiterbilden. Damit stehen ihm dann alle Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten des Chemielaboranten offen.
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