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Film Physiklaborant/IN (Quick Time; 10,6MB) 

BBK

Weitere Informationen zu der Berufsbildungskommission finden Sie auf www.bbk.ethz.ch

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Berufsbeschreibung

Das wichtigste Tätigkeitsfeld des Physiklaboranten ist das physikalische Laboratorium. Sein Beruf ist optimal auf die Bedürfnisse und Eigenschaften des Laborbetriebs zugeschnitten. Gefragt sind hier Vielseitigkeit, geistige Wendigkeit und eine gesunde Portion Improvisationsvermögen.

Das Arbeiten im Team, das Teilhaben an neuen Resultaten und die Vielfalt der anfallenden Arbeiten machen das physikalische Labor für den Physiklaboranten zu einem äusserst interessanten Tätigkeitsfeld.

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Seine manuellen Fähigkeiten und umfangreiche Laborkenntnisse einerseits, das theoretische Verständnis für physikalische Vorgänge und Gesetze andererseits machen ihn zum Bindeglied zwischen Wissenschaftler und Praktiker. Mit Physikern und Ingenieuren werden die Voraussetzungen für ein neues Projekt erarbeitet, zusammen mit einem Elektroniker das Pflichtenheft eines geplanten elektronischen Gerätes erstellt.

Die Theorie ist das eine. Doch erst das Experiment erbringt den Beweis für ihre Richtigkeit, erst der Prototyp vermag zu zeigen, ob ein geplantes Gerät auch funktionstüchtig ist. Gewisse Experimente führt der Physiklaborant selbstständig durch. Eine neue Anordnung muss erdacht werden, neue, dafür erforderliche Bauteile und Geräte sind zusammenzustellen. Diese entwirft der Physiklaborant oft selbst und stellt sie häufig auch gleich selbst her. Hier kommen ihm seine Kenntnisse über die verschiedenen Materialien und ihre Bearbeitung sowie über die Elektronik und Elektrotechnik zugute.

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Die Führung eines Arbeitsprotokolls nimmt in der Arbeit des Physiklaboranten eine wichtige Stellung ein. Was nützt ein neues Resultat im Hinterkopf eines einzelnen? Das gewissenhaft geführte Protokoll ist eine wichtige Grundlage für alle Phasen eines Experiments, von der Planung über die Durchführung bis zur anschliessenden Auswertung.

Um einer Problemstellung auf den Grund zu gehen, bedient sich der Physiklaborant einer Vielzahl empfindlicher physikalischer Messgeräte, wie Ampèremeter, Voltmeter, Thermometer, Mikrowaage usw. Er weiss, wann welches Gerät einzusetzen ist. Er ist für ihr einwandfreies Funktionieren verantwortlich und kann einschätzen, welche Fehler bei der Messung auftreten können. Die Zwischen- und Endergebnisse seiner Messungen trägt er in Tabellen ein. Später stellt er davon Graphiken und Diagramme her. Der Computer steht ihm hier als wertvolles Hilfsmittel zur Verfügung. Ganz am Schluss werden die Ergebnisse selbstständig oder im Team ausgewertet und kritisch beurteilt. Beim Versuch aufgetretene Probleme werden besprochen und das weitere Vorgehen diskutiert. Allenfalls muss der Versuch wiederholt werden, etwa um den vorangegangenen zu bestätigen, oder um, mit einem leicht abgeänderten Ablauf, das Ergebnis zu präzisieren.

Anforderungen

Praktische Bildung

Dauer der beruflichen Grundbildung: 4 Jahre

Die Lehrzeit gliedert sich in zwei Teile: in eine Grundbildung während der ersten zwei Lehrjahre und in eine Fachbildung im dritten und vierten Lehrjahr.

Grundbildung (1. und 2. Lehrjahr)

Die Grundbildung vermittelt dem Lernenden die Basis für die Tätigkeiten im Labor. An Orten wie der mechanischen Werkstatt, dem Elektroniklabor, dem Fotolabor usw. wird er oft in Form von Kursen oder Praktika in die jeweilige Thematik eingearbeitet.

Werkstoffbearbeitung
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Elektronik
Weitere Stationen in der Grundbildung
Facharbeiten (3. und 4. Lehrjahr)

Die zweite Hälfte seiner Lehrzeit verbringt der Physiklaborant in den Labors. Durch die Zusammenarbeit mit Physikern und Ingenieuren vertieft und erweitert er seine in der Grundbildung erlernten Kenntnisse und Fertigkeiten. In dieser Zeit beginnt er sich auch zu spezialisieren. Je nach der Art und den Gegebenheiten seines Lehrbetriebes setzt er sich zwei Schwerpunkte aus einer Auswahl verschiedener Facharbeiten:

Theoretische Bildung

Die Berufsfachschule ergänzt die vorwiegend praktische Bildung im Betrieb und vermittelt die notwendigen theoretischen Kenntnisse (im 1. und 2 Lehrjahr 2 Tage, später 1 Tag pro Woche)

Fächer: Physik, Mathematik, Elektrotechnik/Elektronik, Chemie/Werkstoffkunde, Informatik, Technisches Englisch, Deutsch, Geschäftskunde, Staats- und Wirtschaftskunde.

Abschluss (Qualifikationsverfahren)

Die vierjährige berufliche Grundbildung beendet der/die Physiklaborant/in mit dem Qualifikationsverfahren. Mit ihrem Bestehen erhält er/sie das eidgenössische Fähigkeitszeugnis und ist berechtigt die geschützte Berufsbezeichnung "Gelernte/r Physiklaborant/in" zu führen.

Weiterbildung

Die Palette der Fortbildungsmöglichkeiten reicht von der betriebsinternen Schulung über ein grosses Angebot an technischen Abendkursen bis zum Besuch einer Fachhochschule. Dort kann er sich beispielsweise zum Elektro-, Informatik oder Maschinenbauingenieur FH weiterbilden oder zum Ingenieur FH in der Fachrichtung Elektronik, Mess- und Regeltechnik.

Im betrieblichen Rahmen ist unter anderem der Aufstieg zum Projektleiter, Gruppen- oder Laborchef, Konstrukteur oder Verkaufsleiter denkbar.

Umfangreiche Informationen über den Beruf Physiklaborant/IN und die Ausbildung an der ETH Zürich finden Sie auf :

http://www.phys.ethz.ch/phys/phylab/

Film PhysiklaborantIN (Quicktime)

Film PhysiklaborantIN (mpg)

 

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