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Film Polymechaniker/IN (Quick Time; 9,7MB)
BBK
Weitere Informationen zu der Berufsbildungskommission finden Sie auf www.bako.ethz.ch
Hinweis: Schnupperlehren sind an der ETH in allen Berufen nur bedingt möglich. Besuchen Sie unsere Informationsveranstaltungen um mehr über die Berufe und die ETH als Ausbildungsbetrieb zu erfahren.
Die ETH ist eigentlich eine Bildungsstätte für Ingenieure, Physiker, Chemiker und Architekten. Dazu werden in vielen Forschungsinstituten Grundlagen der Naturwissenschaften erforscht und neue Technologien entwickelt. Dies führt dazu, dass viele Anlagen, Versuche und Geräte, die nicht im Handel sind, selbst aufgebaut werden müssen.

In ETH eigenen Werkstätten, in denen
verschiedene Berufsleute mit dem Bau solcher Geräte beschäftigt sind,
findet sich denn auch ein geeignetes Umfeld für die Bildung von
Polymechanikern. Auf einem modernen Gerätepark fertigen sie Teile aus
verschiedenen Werkstoffen.Da es sich meist um
Einzelstücke handelt, kann sich die Bildung des Polymechanikers in
der zweiten Hälfte der Lehrzeit stark von derjenigen in den
Industriellen Betrieben unterscheiden.
Der Polymechaniker / Polymechanikerinnen an der ETH fertigen Dreh- und Frästeile nach Zeichnungen, Skizzen oder nach den Vorstellungen des Kunden. Unter der Anleitung des Vorgesetzten erwerben sie sich eine selbständige Arbeitsweise und sind in der Lage, mit eigenen Ideen an der Lösung von Problemen mitzuarbeiten. Sie arbeiten eng mit dem Ingenieurbüro und den Physikern zusammen.
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Dauer der beruflichen Grundbildung: 4 Jahre, davon 2 Jahre Grundbildung
Eidgenössisches Reglement über die Bildung und Qualifikationsverfahren für den Polymechaniker/in.
Die Grundbildung findet vorwiegend in der Lehrwerkstatt statt.
CNC gesteuerter Teilapparat im Einsatz
Die Bbildung beinhaltet im praktischen wie auch im theoretische Bereich Bildungsblöcke gemäss Lehrplan. Im ersten Lehrjahr beschäftigt sich mit verschiedenen Lehrprojekten unter anderem Wird auch ein Bankschraubstock hergestellt. Daneben werden verschiedene Gebrauchsteile für Institute und Laboratorien hergestellt.
Vermittelt werden verschiedene Ausbildungsblöcke, zum Beispiel:
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Der Lernende erweitert und vertieft seine Kenntnisse in grundlegenden Fertigkeiten und berufsübergreifenden Fähigkeiten. Ab der zweiten Hälfte des dritten Lehrjahres beginnt die Schwerpunktsbildung.
Der Lernende kann selbständig anspruchsvolle, mechanische Teile nach Zeichnungen oder Skizzen herstellen und prüfen. Die eingesetzten Maschinen sind im vertraut. Er weiss wie man sie effizient bedient, programmiert und wartet.
Der Lernende kann selbständig anspruchsvolle Prototypen und Versuchseinrichtungen anhand von Skizzen oder eines Pflichtenheftes herstellen und in Betrieb nehmen. Er ist fähig im Team Lösungsvorschläge zu erarbeiten und diese in der Praxis
umzusetzen.
an der Berufsfachschule, bis 2 Tage pro Woche
Arbeitstechnische Grundlagen (Mathematik, Informatik, Lern- und Arbeistmethodik)
Naturwissenschaftliche Grundlagen (Physik, Chemie)
Technisches Englisch
Werkstoff und Fertigungstechnik
Zeichnungs- und Maschienntechnik
Automation (Eletrotechnik, Elektronik, Steuerungstechnik)
Offener Bereich
Allgemeinbildender Unterricht (Sprache und Kommunikation, Gesellschaft)
Sport
Freifächer können bei guten schulischen und betrieblichen Leistungen während eines halben Tages pro Woche besucht werden.
Der Besuch der Berufsmittelschule in Zürich ist mit bestandener Eintrittsprüfung möglich. Diese findet jeweils im Mai vor Lehrbeginn statt.
Deutsch, Mathematik, Geschichts und Staatslehre, Recht und Wirtschaft, Französisch, Englisch, Physik und Chemie
Das Qualifikationsverfahren besteht aus zwei praktischen sowie dem theoretischen Teil.
Die erste praktische Arbeit, die Teilprüfung wird gegen Ende des zweiten Lehrjahres durchgeführt. Geprüft werden dabei die Grundlegenden Berufsarbeiten: manuelle und maschinelle Fertigungstechnik (Bohren, Drehen, Fräsen) sowie Montagetechnik (inkl. Pneumatik).
Die individuelle Abschlussarbeit wird in der zweiten Hälfte des vierten Lehrjahres abgelegt. Die Abschlussarbeit ist eine Produktivarbeit und wird im Lehrbetrieb durchgeführt. Der Lernende bearbeitet einen oder mehrere Aufträge in den ausgebildeten Schwerpunktsgebieten. Der Fachvorgesetzte, aus dem Lehrbetrieb, begleitet den Lernenden während der Prüfung. Die praktische Prüfung dauert zwischen 24 und 120 Stunden. Die Abschlussarbeit wird dokumentiert und den Prüfungsexperten in einer Präsentation vorgetragen.
Nach bestandener Lehrabschlussprüfung erhält der Polymechaniker/in den Eidgenössischen Fähigkeitsausweis als Polymechaniker
Die Berufsmatura (BM) berechtigt zum prüfungsfreien Eintritt an eine Fachhochschulen.
Nach Abschluss der beruflichen Grundbildung mit dem eidg. Fähigkeitszeugnis stehen Polymechanikerinnen und Polymechanikern viele Weiterbildungsmöglichkeiten offen; zB. als Betriebsfachmann ( NEU Fertigungsfachmann), eidg. Dipl. Industriemeister, Techniker TS und Ingenieur FH.
Hinweis: Schnupperlehren sind an der ETH in allen Berufen nur bedingt möglich. Besuchen Sie unsere Informationsveranstaltungen um mehr über die Berufe und die ETH als Ausbildungsbetrieb zu erfahren.
Film PolymechanikerIN (Quicktime)
Film PolymechanikerIN (mpg)
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